London und Brighton: Die besten Adressen für Sprachreisen

Ohne Fremdsprachen-Kenntnisse geht es heute nicht mehr im Beruf. Kein Wunder also, dass Sprachreisen im Trend liegen und immer mehr Anbieter Reisen in alle Welt ins Programm nehmen.
Chinesisch in Shanghai, Russisch in St. Petersburg, Spanisch in Buenos Aires – alles ist heute kein Problem mehr und zugleich bieten längere Sprachaufenthalte in fremden Ländern die beste Möglichkeit, auch gleich die Kultur des Landes kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen. Am gefragtesten sind jedoch noch immer Englischkurse in aller Welt, denn Englisch ist die unangefochtene Weltsprache Nummer Eins.

Während es sich aufregend anhört, Englisch beispielsweise am berühmten Bondi Beach im fernen Australien zu lernen oder in der Mega-Metropole New York City, sollten Englischschüler eines bedenken: Wer in diesen Ländern lernt, kommt mit einem amerikanischen oder australischen Akzent wieder nach Hause, der im Geschäftsleben nicht unbedingt positiv wirkt. Daher ist es zumeist sinnvoller, sich auf England-Sprachreisen zu konzentrieren, die ins Heimatland der englischen Sprache führen. Ausnahmen können natürlich gemacht werden: Wer im Beruf für die deutsche Niederlassung einer amerikanischen Firma arbeitet und sein Geschäftsenglisch verbessern will, sollte dies dann auch in den USA tun, wo amerikanische Gepflogenheiten und spezielle Ausdrücke des amerikanischen Englisch gelehrt werden. Für alle anderen ist England jedoch der beste Ort um Englisch zu lernen.

Die meisten Sprachschulen befinden sich entweder in der Hauptstadt London oder an der Südküste, zum Beispiel im beliebten Seebad Brighton. In den Sommermonaten  sicher die beste Wahl für eine Sprachreise: Gleich nach dem Ende des Unterrichts geht es zum Strand in die Sonne. Und wenn es doch einmal regnet, ist London nur eine Stunde Zugfahrt entfernt. In den Wintermonate ist es in Brighton allerdings grau und kalt – dann schlägt das legendäre englische Wetter mit viel Regen, Nebel und heftigen Stürmen zu. Dann ist London die bessere Wahl, denn in der trubeligen Metropole wird nie Langeweile aufkommen – Kinos, Theater, Konzerte, Clubs und andere Events sorgen für ständige Abwechslung und müssen dabei gar nicht teuer sein. Wo anders als im Londoner Theaterviertel West End gibt es schon die Möglichkeit Weltstars wie Kevin Spacey, Jude Law und “Harry Potter” Daniel Radcliffe für nur £10 live auf der Bühne zu sehen? Der Nachbau von Shakespeares berühmten Globe Theatre am Südufer der Themse bietet die Stehplätze vor der Bühne (ganz wie im 16.Jahrhundert) sogar schon für £5 an. Ideal für Sprachschüler, die einmal Shakespeare auf der Bühne erleben wollen um ihr Hörverständnis des alten Englisch zu üben.

Anfänger werden sich zunächst darauf konzentrieren wollen, die englische Grammatik sicher in den Griff zu bekommen und möglichst viele Vokabeln zu lernen, doch Fortgeschrittene können den Aufenthalt in England auch nutzen, um sich mit den vielen regionalen Eigenheiten der englischen Sprache und mit ihrer Geschichte zu beschäftigen. Die English Library in London besitzt zum Beispiel Originalmanuskripte von Shakespeare und der beliebten Regency-Autorin Jane Austen, sowie eine Kopie von Samual Johnson’s Dictionary of the English Language, das 1755 zum ersten Mal erschien und die moderne englische Sprache entscheidend beeinflusste. Für Sprachschüler ist es auch interessant, verschiedene englische Dialekte zu hören und das Verstehen zu üben. Wer einmal das Englisch des westlichen Cornwalls gehört hat, den “Scouse”-Dialekt der Liverpooler und das berühmt-berüchtigte “Geordie” des Nordostens, wird später auch keine Probleme mehr haben, wenn er akzentgefärbtem Englisch aus den USA, aus Australien oder Indien gegenübersteht.

Foto: ©Fotolia – anshar73

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