Mit dem Mietwagen durch Südfrankreich

Südfrankreich mit Lavendelfeldern

Südfrankreich

Viele deutsche Urlauber nehmen eine lange Anreise mit dem eigenen Auto auf sich um wunderschöne südfranzösische Regionen wie die Côte d’Azur, die Provence und das Langeduoc zu erkunden. Dabei ergeben Preisvergleiche heute häufig, dass eine Kombination aus Flugzeug und Mietwagen günstiger wäre und dazu noch viele Stunden Reisezeit spart.Wer zu zweit unterwegs ist und frühzeitig seine Flugtickets bucht, kommt mit der Kombi aus Flugzeug und Mietwagen häufig günstiger weg: Von deutschen Flughäfen aus fliegen zahlreiche Airlines nach Nizza oder Marseille und bieten Hin- und Rückflüge schon für unter 100 Euro an. Das müssen dabei nicht unbedingt Billigflieger sein, die für Koffermitnahme, Snacks an Bord und andere Serviceleistungen heftige Zuschläge verlangen, sondern auch renommierte Airlines wie Air France oder Lufthansa, die für viele Strecken Tickets um 99 Euro anbieten. Auch Mietwagen brauchen nicht teuer sein, wenn man rechtzeitig bucht und Preisvergleichsseiten wie www.mietwagenmarkt.de nutzt um die jeweils günstigsten Angebote zu suchen. So kommen zwei Personen im Flugzeug und einer Woche Mietwagen schon mit 300 Euro weg. Rechnet man für die Fahrt im eigenen Auto ab Deutschland durchschnittlich 1000km einfache Strecke, kommt man auch in einem Auto mit sehr niedrigem Spritverbrauch nicht unter 200-250 Euro an Fahrtkosten weg. Dazu kommen die happigen Mautgebühren in Frankreich, die von der deutschen Grenze bis Nizza oder Marseille und zurück an die 100 Euro betragen können.
Auch andere Aspekte sollten nicht vernachlässigt werden: Wer mit einem Mietwagen mit französischen Kennzeichen unterwegs ist, wird in den Urlaubsorten nicht so leicht als Tourist identifizert und riskiert nicht so schnell, Opfer von Autodiebstählen zu werden. Und wer morgens abfliegt, kann schon mittags bei einem köstlichen provenzalischen Mittagessen am Meer sitzen, während der Autofahrer erst spätabends am Urlaubsort erschöpft ins Bett fällt.

Wohin in Südfrankreich

Für eine einzelne Reise ist Südfrankreich viel zu schön. So sollten alleine zwei Wochen für die Côte d’Azur und ihr malerisches Hinterland gerechnet werden. Gleich am Meer befinden sich berühmte Seebäder wie Nizza, Cannes und St.Tropez, sowie das unabhängige Fürstentum Monaco, während im Hinterland die Parfümstadt Grasse wartet und urige kleine Bergdörfer wie Vence.
Auch die Provence kann nicht in drei Tagen abgeklappert werden: Alleine im Nationalpark Luberon sollte man mindestens eine Woche verbringen und die urtümliche Bergwelt zu Fuß erkunden. Auch berühmte Städte wie Avignon mit dem Paläst der Päpste, Arles mit seinen römischen Ruinen und Nimes mit dem Pont du Gard warten auf Besucher. Frankreichs zweitgrößte Stadt Marseille, Kulturhauptstadt Europas 2013, hat sich in den letzten Jahren herausgeputzt und wartet mit reichhaltiger Kultur und viel mediterranem Flair rund um den Vieux Port auf. Von Marseille aus lohnen sich Tagesausflüge mit dem Mietwagen in die Camargue, zur Felsenküste Calanques und in die hübsche Stadt Aix-en-Province, eingebettet in malerische Hügel und Lavendelfelder.
Weit weniger bekannt und daher auch weniger überlaufen ist das Languedoc, das sich westlich an die Provence anschließt. Zielflughäfen sind hier neben Marseille auch Montpellier, Beziers oder das schöne Toulouse. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Languedoc gehört die imposante Festung von Carcassonne, eine der meistbesuchten Orte Frankreich, und das Bischofsviertel von Albi rund um die Kathedrale Saint-Cecile. Beide gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch Ausflüge in die französischen Pyrenäen und in den berühmten Wallfahrtsort Lourdes sind von Toulouse aus problemlos machbar. Zwischen Agde und Grau-du-Roi warten kilometerlange Sandstrände auf Besucher und sind dabei weit weniger überfüllt als die Strände der Côte d’Azur.

 

Bildquelle:© MarioDL – Fotolia.com

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